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Radverkehrskonzept

Das Amt Schrevenborn ist Mitglied der RAD.SH und entwickelt ein Radverkehrskonzept für Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen

Start mit einem Auftakt-Workshop -  Mitmachen: Bürgerbeteiligung bei Konzepterstellung bis 30. April möglich 

Im Rahmen des Auftaktworkshops am 10. März 2022 zur Erstellung eines Radverkehrskonzeptes für das Amt Schrevenborn wurde unter Beteiligung der Amtsdirektorin, des Amtsvorstehers, der drei Bürgermeister*innen und der in den jeweiligen Gemeinden gebildeten Arbeitskreise sowie der Verwaltung der weitere Prozess und die Arbeitsweise abgestimmt. Moderiert wurde der Abend von Carsten Massau, der seit 2017 für RAD.SH tätig ist und zuvor  Geschäftsführer des ADFC Schleswig-Holsteins war.

Das Amt Schrevenborn erstellt nun unter fachkundiger Beteiligung von RAD.SH ein Radverkehrskonzept in Eigenregie. Das Konzept soll das gesamte Amtsgebiet abdecken, damit auch die Verbindungen zwischen den Gemeinden optimiert werden können. Ziel ist es, ein sicheres und attraktives Radverkehrsnetz für alle Radfahrenden im Alltag und in der Freizeit zu schaffen.

 Beteiligung aller interessierten Bürger*innen gefragt

Bis 30. April 2022 haben alle Bürger*innen die Möglichkeit, sich über die Online-Plattform adhocracy+

Online-Beteiligung Radverkehrskonzept Amt Schrevenborn

bei der Erstellung des Konzeptes zu beteiligen. Auf der Karte haben Sie die Möglichkeit, genaue Standorte festzulegen und unter anderem Netzlücken, Gefahrenstellen, fehlende Abstellanlagen und sonstige Mängel digital zu melden. In den jeweiligen Gemeindebüros könen zudem entsprechende Anmerkungen und Hinweise auch in Papierformat ausgefüllt werden. Nach Auswertung fließen die Rückmeldungen in das Radverkehrskonzept ein.

In den nächsten Monaten sind zunächst jeweils zwei Workshops innerhalb der Gemeinden geplant. Zu den Workshops werden die zuständigen Arbeitskreise, aber auch Vertreter*innen des Senioren- und Jugendbeirats sowie weitere Experten eingeladen.

Das Amt Schrevenborn hatte sich bereits 2021 auf den Weg gemacht und ist seit Jahresbeginn Mitglied bei RAD.SH, der kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein. Gemeinden, Städte und Kreise aus ganz Schleswig-Holstein sind Teil dieses Netzwerkes.

 „Wir freuen uns sehr, dass wir Teil dieses Netzwerkes geworden sind. Wir möchten in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein Radverkehrskonzept für den gesamten Amtsbereich erarbeiten, damit ein sicheres und attraktives Radverkehrsnetz für alle Radfahrer*innen geschaffen wird. Die Mitgliedschaft in der RAD.SH wird uns dabei eine große Hilfe sein“, so Amtsdirektorin Juliane Bohrer.

Weitere Infos zu RAD.SH

Schirmherr der RAD.SH ist Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. Er begrüßt das Engagement der Kommunen und hofft, dass noch viele weitere in Schleswig-Holstein Mitglied werden: „Immer mehr Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner steigen auf das Fahrrad um. Wir brauchen solche Institutionen, um den Radverkehr in unserem Land zu fördern und den Kommunen eine gemeinsame Plattform zur Information, Austausch und Motivation anzubieten.“ Das Land Schleswig-Holstein fördert und unterstützt die RAD.SH.

Vorsitzender des Vereins ist Björn Demmin, Bürgermeister der Stadt Preetz: „Radverkehr macht an Stadtgrenzen nicht halt. Vernetzung und gegenseitiger Austausch guter Erfahrungen sind wichtige Bausteine für mehr Radverkehr.“ Seit 2017 gibt es die RAD.SH als Verein. Im Vordergrund steht der Austausch von Informationen, die Erstellung gemeinsamer Materialien, gegenseitige Hilfe und vieles mehr. Ziel ist, gemeinsam für mehr Fuß- und Radverkehr in den Gemeinden, Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins zu sorgen.

Derzeit sind über 70 Kommunen aus Schleswig–Holstein Mitglied, darunter 10 von 11 Kreisen und alle kreisfreien Städte. Landesarbeitsgemeinschaften zum Fuß- und Radverkehr gibt es auch in zwölf anderen Bundesländern. Die Mitglieder von RAD.SH bilden ein starkes Netzwerk zum Austausch von Informationen, zur Erstellung von Materialien, gegenseitiger Hilfe und vieles mehr. Das Ziel: Gemeinsam für mehr Fuß- und Radverkehr in den Gemeinden, Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins.

Mehr Informationen finden sich auf der Website des Vereins unter den Externen Links rechts in der Randspalte.

Erarbeiten Sie, liebe Bürger*innen, gemeinsam mit der Amtsverwaltung Schrevenborn, ein Radverkehrskonzept für Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen. Ansprechpartnerin in der Amtsverwaltung ist Melanie Rimatzki (Kontakt in der Randspalte).

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