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Flächendeckender Ausbau des Glasfasernetzes im Amt Schrevenborn



Glasfaser für das Amt Schrevenborn: Letter of Intent mit der Kieler TNG Stadtnetz GmbH unterzeichnet

Glasfaserausbau soll im August 2022 beginnen

Glasfaserausbau im Amt Schrevenborn: Im Heikendorfer Ratssaal wurde heute von Amtsvorsteher Hans-Herbert Pohl, Amtsdirektorin Juliane Bohrer, Bürgermeisterin Hildegard Mersmann (Mönkeberg), den Bürgermeistern Tade Peetz (Heikendorf) und Gerd Radisch (Schönkirchen) sowie TNG-Geschäftsführer Gunnar Peter und Vertriebsleiter Martin Stadie die Vereinbarung/Letter of Intent zum Ausbau des Glasfasernetzes im Amt Schrevenborn unterzeichnet.

Kooperationspartner beim Glasfaserausbau im Amt Schrevenborn: Gunnar Peter und Martin Stadie von der TNG, Bgm. Tade Peetz, Bgm. Hilla Mersmann und Bgm. Gerd Radisch, Amtsvorsteher Hans-Herbert Pohl, Amtsdirektorin Juliane Bohrer. © CK
Kooperationspartner beim Glasfaserausbau im Amt Schrevenborn: Gunnar Peter und Martin Stadie von der TNG, Bgm. Tade Peetz, Bgm. Hilla Mersmann und Bgm. Gerd Radisch, Amtsvorsteher Hans-Herbert Pohl, Amtsdirektorin Juliane Bohrer. © CK

Ziel der Kieler TNG ist es, im gesamten Amtsgebiet ohne finanzielle Unterstützung der drei Gemeinden, eigenwirtschaftlich ein neues, modernes FTTH (Fiber-to-the-Home) Glasfasernetz zu errichten und zu betreiben, das auf keine vorhandenen Telekommunikationsnetze aufsetzen wird.

„Mit dem FTTH-Ausbau in den Gemeinden des Amtes Schrevenborn legen wir die Grundlage für die notwendige Breitbandversorgung unserer Bürger*innen im privaten und geschäftlichen Bereich. So werden Home-Office, Home-Schooling oder auch Online-Handel zukünftig problemlos möglich sein“, sagte Amtsvorsteher Hans-Herbert Pohl.

„Alle drei Gemeinden verstehen dies als Gemeinschaftsaufgabe für die Region, um hier allen Bürger*innen die Möglichkeit zu geben, sich ans Glasfasernetz anzuschließen. Dafür haben wir uns als Amt Schrevenborn gemeinsam eingesetzt und freuen uns nun über den zeitnahen Beginn des Glasfaserausbaus“, erklärte Amtsdirektorin Juliane Bohrer nach der Unterzeichnung.

TNG-Vertriebsleiter Martin Stadie kündigte einen Ausbaubeginn für August 2022 an. Startpunkt werde Schönkirchen sein. Die Ausbauplanung soll in enger Abstimmung mit der Amtsverwaltung erfolgen. Auf einer Trasse von rund 85 Kilometern wird Glasfaserkabel verlegt. Bis zu 9300 Haushalte in Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen sollen sich an das entstehende Netz anschließen können. Nach derzeitigem Stand ist ein Abschluss der Bauarbeiten für März 2024 vorgesehen.

Noch bis Ende Juni ist die TNG mit ihrem Infomobil an verschiedenen Standorten im Amtsgebiet unterwegs. Dazu werden individuelle Beratungstermine in den drei Gemeinden angeboten.

Termine und Standorte des Infomobils sind unter TNG-Ausbaugebiete Kiel und Umland  zu finden.  

Weitere Infos


Die amtsangehörigen Gemeinden Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg möchten für ihre Bürger*innen mit der Unterstützung des Amtes Schrevenborn den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes vorantreiben. Um eine flächendeckend gute Versorgung aller Gemeinden zu realisieren wurde durch das Amt Schrevenborn mit Fördermitteln des Bundes ein Markterkundungsverfahren initiiert, welches derzeit noch läuft.

Ausbauvereinbarung mit der Kieler TNG Stadtnetz GmbH

Parallel dazu haben sich verschiedene Anbieter an das Amt und die amtsangehörigen Gemeinden gewandt und Interesse an einem Ausbau von bestimmten Ortsbereichen auf eigene Kosten signalisiert. Nach aktueller Rechtslage sind grundsätzlich alle Anbieter berechtigt, Telekommunikationsleitungen zu verlegen.

Mit einem möglichen Anbieter, der TNG Stadtnetz, wurden konkrete Verhandlungen über eine Ausbauvereinbarung getroffen. Die TNG Stadtnetz in Kiel hat dem Amt zugesichert, flächendeckend und eigenwirtschaftlich ohne Kostenbeteiligung der Endkunden Glasfaser im Amtsgebiet ausbauen zu wollen – falls eine entsprechend ausreichende Nachfrage in den jeweiligen Ortslagen besteht. Ein entsprechender Entwurf einer möglichen Ausbauvereinbarung befindet sich beim Amt und den Gemeinden derzeit zur Beratung in den zuständigen Gremien. Eine abschließende Entscheidung ist im März zu erwarten.

Haustürgeschäfte: Werbemaßnahmen nicht im Auftrag des Amtes oder der Gemeinden

In den zurückliegenden Wochen erfuhr das Amt von vielen Bürger*innen, dass diese bei „Haustürgeschäften“ zum Abschluss von Verträgen gedrängt werden. In Teilen vermitteln die Vertreter*innen den Eindruck, dass die Werbemaßnahmen im Auftrag der Gemeinden oder des Amtes erfolgen. Das Amt Schrevenborn möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass keine dieser Aktionen in ihrem Auftrag durchgeführt wird. Außerdem rät das Amt Schrevenborn seinen Bürger*innen, sich über die verschiedenen Angebote genau zu informieren und eine schnelle Unterschrift eher zu vermeiden. Seriöse Anbieter gewähren ihren Kunden ausreichend Bedenkzeit und Informationsmöglichkeiten.



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